Archiv fr "Software"
Opera 9.6 erschienen
Eigentlich ist die Überschrift dieses Beitrages falsch. Die neue Version 9.6 meines Lieblingsbrowsers Opera ist nicht heute erschienen, sondern wird erst morgen erscheinen. Dennoch steht die neue Version bereits heute bereit zum Download, denn die Norweger haben ihren neuen Browser bereits heute, einen Tag vor dem offiziellen Erscheinungstermin, der Seite des IT-Magazines Chip zur Verfügung gestellt, als Dank für viel Unterstützung aus Deutschland. Leider gibt es bei Chip lediglich die Windows-Version – wir von der Pinguin-Fraktion müssen uns bis morgen gedulden.
Erstaunlich viele Neues kann der norwegische Browser aufweisen. Neben Bug-Fixes und verbesster Geschwindigkeit wurden auch neue Funktionen eingebaut.
So wurde die, bereits in der 9.5-Version enthaltene, Opera-Link-Funktion verbessert und kann nun neben Lesezeichen, Schnellwahl, Notizen und persönliche Menüleiste auch den Verlauf und die Suchmaschinen-Anbieter synchronisieren.
Der integrierte Mail-Client, “M2”, wurde ebenfalls überarbeitet und bietet nun einen Low-Bandwith-Modus, eine Thread-Ansicht sowie die Möglichkeit, Threads und Kontakte zu folgen oder diese zu ignorieren, an.
Desweiteren bringt Opera 9.6 nun, ähnlich wie Apples Safari, eine Vorschau-Funktion für RSS- und ATOM-Feeds mit sich.
Ansonsten soll, wie bereits gesagt an der Engine gearbeitet worden sein, sodass die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau nun noch höher sein soll, als bei der vorherigen Version. Dazu sei gesagt, dass bereits Opera 9.5 sehr flott in diesem Bereich war und Webseiten deutlich schneller aufbaute, als der Firefox oder gar der Internet Explorer.
Wie immer kann ich den Opera wirklich jedem empfehlen, denn der Browser ist schnell, sicher, hat viele Funktionen an Bord (viele Funktionen, für die man beim Firefox erst Erweiterungen installieren muss) und ist bereits seit langer Zeit ganz weit oben, was die Unterstützung für Webstandards angeht.
[ via Webstandard-Blog ]
Amarok Beta 2 veröffentlicht
Langsam beginnt die heiße Phase beim Amarok-Projekt: nach der ersten Beta ist vor kurzer Zeit die zweite Beta der kommenden Version 2.0 der freien Musik-Software „Amarok“, mit dem Codenamen „Nujalik“, erschienen.
Neben einem Haufen Bug-Fixes wurden bei der neuen Beta-Version jedoch auch noch verschiedene Funktionen eingebaut, die man detailliert im Amarok-Weblog nachlesen kann.
Wichtigste Änderung unter der Haube ist wohl der Umstieg von SQLite zu MySQL als Datenbank-Backend, welches vor allem die Geschwindigkeit von Amarok verbessern soll.
Wer interessiert ist kann sich den Quellcode beim KDE-Projekt herunterladen. (K)Ubuntu-Benutzer können sich alternativ auch einfach das vom Amarok-Projekt bereitgestellte Repository einrichten, welches stets die aktuelle Amarok Nightly anbietet.
Gentoo in der Krise
Die bekannte Linux-Distribution Gentoo durchläuft momentan eine schwierige Phase. Nachdem zu Beginn des Jahres die Version 2008.0 bereits später erschien, als zuvor geplant, hat das Gentoo Projekt dessen Nachfolger, 2008.1, komplett gestrichen. Der Grund dafür soll ein Mangel an Personal sein.
Es ist schon seltsam, dass ausgerechnet Gentoo, die Distribution, die sich eigentlich an fortgeschrittene Anwender richtet und mit einem hohen Anteil an Experten unter den Benutzern hat, zu wenig Entwickler hat. Auch wenn es zweifelsohne eine Menge Möchtegern-Linux-Geeks gibt, die Gentoo auf ihrem Rechner installieren, obwohl sie keinerlei fortgeschrittene Kenntnisse zu GNU/Linux haben, doch dennoch wird der Großteil der Gentoo-Anwender viel Wissen über GNU/Linux und Entwicklung haben. Immerhin wird auf der Webseite Gentoos um Hilfe bei der Entwicklung der GNU/Linux-Distribution gebeten.
Tot ist Gentoo allerdings (noch) nicht. Mit der Stornierung der 2008.1-Version hat sich das Projekt dafür entschieden, die Veröffentlichungs-Politik zu ändern. Statt des bisherigen Release-Zyklusses soll nun wöchentlich ein Tarball der Entwicklerversion bereitgestellt werden. Desweiteren ist eine jährliche Live-CD geplant.
Benutzer ID von Google Chrome abschalten
Insgesamt sind die meisten Reaktionen auf Googles Browser-Projetk Chrome größtenteils positiv. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten und der Schatten ist bei Google Chrome ganz klar der Datenschutz.
Ich denke, es ist unnötig, hier nun all die Mängel an Google Chromes Datenschutz aufzuzählen, denn die meisten Leser, werden diese bereits in anderen Blogs und IT-Portalen gelesen haben.
Aber zumindest gegen die eindeutige ID, welche bei jedem Update übertragen wird, und mit welcher Google die Benutzer relativ genau identifizieren kann, lässt sich etwas machen. Damit ist zwar nicht alles gegen Googles Datenhunger getan und ich würde mich noch immer sehr freuen, wenn Google vielleicht noch einmal über ihre Datenschutzbedingungen nachdenkt und sie zugunsten der Benutzer verbessert, doch es ist zweifelsohne eine Möglichkeit, die Datenfreizügigkeit des Browsers etwas zu reduzieren.
Zunächst muss man mit einem Dateimanager, abhängig von der Windows-Version, in eines der folgenden Verzeichnisse wechseln:
- unter Windows XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome\User Data - unter Windows Vista:
C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Local\Google\Chrome\User Data
Nun muss man die Datei „Local State“ mit einem Texteditor öffnen und nach der Zeichenfolge „client_id“ suchen. Dahinter befindet sich in Anführungszeichen eine Zahlenfolge, welche eure Google Chrome ID ist.
Nun müsst ihr nur noch diesen Wert gegen den Wert „00000000-0000-0000-0000-000000000000“ austauschen, sodass die komplette Zeile wie folgt aussieht:
Damit wird die Client ID neutralisiert, da dieser, komplett aus Nullen bestehende Schlüssel, keinerlei Aussagekraft hat.
Das Hauptproblem in Sachen Datenschutz bleibt aber leider bestehen, denn die Informationen darüber, was in die Adressleiste eingegeben wird ist von der Client ID leider unabhängig, da sie in Kombination mit der IP Adresse des Benutzers gespeichert werden. Diese Daten wird Google leider noch immer erhalten, esseidenn man benutzt den Inkognito-Modus oder schaltet die automatische Vervollständigung der eingegebenen Adressen aus.
Google Chrome: rasend schnell
Seit 21 Uhr steht die Beta von Googles Chrome zum Herunterladen bereit und nachdem ich den Browser nun ausgibieg getestet habe, kann ich sagen, dass ich wirklich begeistert bin, von Googles Internet-Browser.
Google Chrome ist wirklich rasend schnell.
Durch die geniale V8-JavaScript-Engine, welche ich bereits am gestrigen Tage näher erläutert habe, ist vor allem die Darstellung von JavaScript-Elementen wirklich flott.
Ich habe mal einen Benchmark gemacht. Hierfür habe ich den Benchmark von Dromaeo verwendet.
Das Ergenis ist wirklich erstaunlich: gerade mal 453.60ms benötigt Chrome insgesamt.
Zum Vergleich hier mal die Werte anderer Browser bei dem selben Test:
- Opera: 1775.60ms
- Firefox 3: 1776.40ms
- Internet Explorer 7: 3486.20ms
Wie man sieht ist der Chrome wirklich erheblich schneller, als die Konkurrenz, selbst Firefox 3 und Opera brauchen mehr, als doppelt so lange, wie das Browser-Projekt aus dem Hause Google.
Ein wirklich unglaublich gutes Ergebnis, welches der Chrome erreicht – es spricht auf jeden Fall für die JavaScript-Engine, welche bereits vorher der Teil des Browsers war, der mich am meisten interessiert hat.
Das Benchmark-Ergebnis zeigt deutlich, dass die V8-Engine das wohl beste Stück des Browsers ist und einer der Hauptfunktionen, die Chrome von den anderen Browsern unterscheidet.
Auch der beste Browser der Welt…
…ist noch lange nicht perfekt.
Das durfte ich gerade feststellen, als ich meinen geliebten Opera gestartet habe. Wie auch immer es dazu kam, auf jeden Fall ist bei ihm irgendwas doch ziemlich kaputt gegangen, denn seit vorgestern lädt der Opera einfach keine Seiten mehr.
Gibt man die Adresse der Webseite oben in die Adressleiste ein und bestätigt mit der Eingabetaste, scheint Opera zunächst zu laden – etwa eine Sekunde lang. Anschließend erscheint eine weiße Seite, anstatt der eingegebenen Webseite. Ich habe es bereits versucht zu beheben, indem ich den Opera neuinstallierte und das Profil vom Opera löschte – leider erfolglos.
Und jetzt darf ich mich auf dem Laptop erst mal mit dem Firefox quälen.Und jetzt darf ich mich auf dem Laptop erst mal mit dem Firefox quälen. Nicht dass der Firefox grundsätzlich schlecht wäre, aber es fehlt im einfach der RSS Reader (dynamische Lesezeichen zählen nicht!), der E-Mail Client und vor allem, die Geschwindigkeit, die einem Opera bietet.
Fazit: Auch der beste Browser der Welt ist nicht perfekt.
Es ist vollbracht!
Seit Ende Dezember 2007 habe ich 4096 MB RAM in meinem Rechner verbaut. Seit diesem Zeitpunkt hatte ich mir vorgenommen auf 64 Bit aufzurüsten, damit sich diese 4 Gig RAM auch nutzen lassen. Nun, wie es bei mir so ist, hat es jetzt etwa sechs Monate gedauert, aber zumindest habe ich jetzt endlich mein 32 Bit Windows von der Festplatte verbannt und 64 Bit Vista installiert.
GNU/Linux hatte ich schon lange auf 64 Bit, bei Vista war ich die ganze Zeit nicht dazu gekommen, da ich bis vor einigen Tagen nur den Windows Vista Datenträger besaß, auf welchem sich ausschließlich die 32 Bit Version von Windows befand.
Nach den ersten Stunden mit Vista Ultimate 64 Bit kann ich nur sagen, dass 64 Bit wirklich sehr erwachsen geworden ist. Wenn man es mal mit der alten Windows XP x64 Version, die ich vor zwei Jahren mal angetestet hatte, vergleicht, läuft Vista 64 Bit erstaunlich schnell und stabil. Wesentlich schneller uns stabiler, als zuvor die 32 Bit Version von Windows Vista. Während GNU/Linux in 64 Bit Versionen auch sehr stabil und schnell läuft (wobei dies hier auch auf die 32 Bit Version zutrifft), muss man hier noch damit kämpfen, dass für einige große Firmen, wie etwa Adobe, GNU/Linux in 64 Bit Versionen scheinbar ein Parasit zu sein scheint. So ist Adobe beispielsweise nicht in der Lage, einen Flash Player für die 64 Bit Version von Linux bereit zu stellen und man muss sich mit einem kleinen Trick den Flash Player installieren – oder die freie Alternative Gnash benutzen, welche jedoch noch sehr unausgereift ist.
Unter 64 Bit Windows Systemen ist dies nicht der Fall. Hier lässt sich jede Software benutzen und die Hersteller stellen meist 64 Bit Versionen entscheidender Software, wie dem Flash Player, Treiber etc., bereit.
Die Stabilität überrascht mich allerdings am meisten. Während ich unter Windows Vista 32 Bit täglich um die drei Bluescreens sehen musste, habe ich nach einem Tag bislang noch keinen einzigen Bluescreen mit der 64 Bit Version von Windows Vista gesichtet.
GNU/Linux bleibt bei mir aber dennoch vor Windows.
Firefox 3
Nachdem vor kurzer Zeit Opera Software die neue Version 9.5 ihres beliebten Browsers Opera veröffentlicht hat, erschien heute auch die neue Version vom Firefox. Wie bereits vor einiger Zeit von Mozilla angekündigt ist der Firefox in Version Nummer 3 pünktlich am 17. Juni dieses Jahres erschienen.
Ich benutze zwar momentan wieder den Opera als Hauptbrowser, da mich Version 9.5 wieder sehr begeistern konnte, aber dennoch scheint Version 3 vom Konkurrenten aus dem Hause Mozilla recht gut gelungen zu sein.
Die Neuerungen sind meines Erachtens durchaus positiv.
Die Nachteile sind weiterhin die selben, wie schon bei den vorherigen Versionen: Gecko und XUL.
Gecko ist zwar sicherlich nicht die schlechteste Rendering Engine, aber an die Qualität von der Opera Rendering Engine Presto und Webkit kommt Gecko bei weitem nicht heran.
Von Mozillas XUL war ich noch nie wirklich großer Fan. Meines Erachtens ist XUL einfach ein lahmer Resourcenverschwender. Meiner Meinung nach wäre der Firefox viel besser, wenn Mozilla das eigenentwickelte XUL durch Qt oder wenigstens GTK ersetzen würden. Nun ja, aber ich denke, dass es die meisten Endanwender nicht interessiert, welche Technik hinter der grafischen Oberfläche ihres Browsers steckt, von daher würde ich den Firefox immer noch für alle diejenigen, die Opera und Konqueror (meine beiden aktuellen Lieblingsbrowser) nicht mögen, in meinen Augen definitiv empfehlenswert.
Opera 9.5 Release Candidate
Nicht nur vom Firefox kommt bald eine neue Version, sondern auch die Herren aus dem Hause Opera Software bringen mit Version 9.5 bald eine neue Version von ihrem Opera Browser.
Das RC der Version 9.5 steht seit heute für Windows, GNU/Linux – sowie andere UNIX Systeme – und Mac OS X zum Download bereit. Unix Benutzer haben die Wahl zwischen einer GCC3 und einer GCC4 Version des Browsers sowie zwischen einer Qt3- und einer Qt4 basierten Version.
Ich habe die Qt4 Version genommen und muss sagen, dass der Browser einen guten Eindruck macht.
Das wichtigste ist für mich, dass der Browser in der Linux Version nun endlich auch einer Linux Version entspricht. Vorher war der Opera meines Erachtens sehr schlecht von Windows portiert und wurde kaum an Linux angepasst, was sich zum Beispiel durch einen Windows Dateidialog äußerte. Das scheint nun besser zu sein.
Ansonsten sieht der Browser im Standard Design recht ästhetisch aus und scheint relativ stabil zu laufen.
[ via F!XMBR ]
Firefox 3 RC2 erschienen
Es dauert nicht mehr lange, bis der Firefox 3 erscheint. Heute hat Mozilla den zweiten Release Candidate, und demit die letzte Testversion vor dem finalen Firefox 3, welcher in der Mitte dieses Monats erscheinen soll, veröffentlicht.
Optisch hat sich nichts mehr verändert und auch ansonstigen gibt es keinen Changelog, der Auskunft über die Änderungen gegenüber RC1 listet, daher wird es sich wohl nur um kleine Bugfixes handeln.
Bei mir lief schon RC1 sehr stabil und RC2 ebenso, daher kann man sich wohl auf einen recht stabilen Firefox 3 freuen.


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