Commandline Tipps: Besser Defragmentieren
Unter Windows Vista hat man zwar wie bei Windows XP auch ein Defragmentierungsprogramm gleich im System integriert, jedoch ist dieses für Leute, die sich gut auskenne nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Eine visuelle Darstellung während der Defragmentierung ist nämlich leider nicht mehr vorhanden, sodass man leider keine Informationen über den Fragmentierungsgrad der Festplatte hat. Das lässt sich aber ändern, wenn man einfach über die Kommandozeile defragmentiert.
Als erstes muss man natürlich die Kommandozeile ausführen. Dafür drückt man [STRG]+[R] und tipp in die Eingabemaske „cmd“ (ohne „“). Nun wird die cmd.exe gestartet und man erhält das Dos-ähnliche schwarze Fenster.
Nachdem man die Kommandazeile gestartet hat, verschafft man sich am besten zunächst einen kleinen Überblick über die Funktionen der Defrag.exe.
Dafür tippt man einfach „defrag.exe -?“ (ohne „“) in die Kommandozeile ein und bestätigt mit der Eingabetaste. Nun erscheint eine Liste, die alle Parameter anzeigt und was die jeweiligen Parameter bewirken.
Von den Parametern wählt man nun die gewünschten Parameter aus und tippt anschließend in die cmd.exe „defrag.exe -{Parameter}“ (ohne „“, es können mehr als ein Parameter benutzt werden).
Ich benutze zum Beispiel meistens „defrag.exe -c -v“: damit werden alle Volumes in dem Computer defragmentiert (durch „-c“) und da der ausführlich Modus benutzt wird (durch „-v“) hat man zudem eine detailliertere Analyse.
Welche Parameter man benutzt muss man dann abhängig von der Situation und dem gewünschten Ergebnis ab. Auf jeden Fall ist die Defragmentierung über die CMD eine gute Möglichkeit, ein ordentliches Defragmentierungsprogramm zu haben, ohne Programme von Drittherstellern zu nutzen.
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