Posted by Marc on 7th Oktober 2008

Opera 9.6 erschienen

Eigentlich ist die Überschrift dieses Beitrages falsch. Die neue Version 9.6 meines Lieblingsbrowsers Opera ist nicht heute erschienen, sondern wird erst morgen erscheinen. Dennoch steht die neue Version bereits heute bereit zum Download, denn die Norweger haben ihren neuen Browser bereits heute, einen Tag vor dem offiziellen Erscheinungstermin, der Seite des IT-Magazines Chip zur Verfügung gestellt, als Dank für viel Unterstützung aus Deutschland. Leider gibt es bei Chip lediglich die Windows-Version – wir von der Pinguin-Fraktion müssen uns bis morgen gedulden.

Erstaunlich viele Neues kann der norwegische Browser aufweisen. Neben Bug-Fixes und verbesster Geschwindigkeit wurden auch neue Funktionen eingebaut.
So wurde die, bereits in der 9.5-Version enthaltene, Opera-Link-Funktion verbessert und kann nun neben Lesezeichen, Schnellwahl, Notizen und persönliche Menüleiste auch den Verlauf und die Suchmaschinen-Anbieter synchronisieren.
Der integrierte Mail-Client, “M2”, wurde ebenfalls überarbeitet und bietet nun einen Low-Bandwith-Modus, eine Thread-Ansicht sowie die Möglichkeit, Threads und Kontakte zu folgen oder diese zu ignorieren, an.
Desweiteren bringt Opera 9.6 nun, ähnlich wie Apples Safari, eine Vorschau-Funktion für RSS- und ATOM-Feeds mit sich.
Ansonsten soll, wie bereits gesagt an der Engine gearbeitet worden sein, sodass die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau nun noch höher sein soll, als bei der vorherigen Version. Dazu sei gesagt, dass bereits Opera 9.5 sehr flott in diesem Bereich war und Webseiten deutlich schneller aufbaute, als der Firefox oder gar der Internet Explorer.

Wie immer kann ich den Opera wirklich jedem empfehlen, denn der Browser ist schnell, sicher, hat viele Funktionen an Bord (viele Funktionen, für die man beim Firefox erst Erweiterungen installieren muss) und ist bereits seit langer Zeit ganz weit oben, was die Unterstützung für Webstandards angeht.

[ via Webstandard-Blog ]

    4 Kommentare

  1. Justin sagt:

    Werde ich mir mal anschauen so schlecht ist der Opera gar nicht.

  2. Juergen sagt:

    Die Pinguin-Fraktion ist garnicht so benachteiligt, wie du denkst. Wir können uns doch direkt vom Opera-FTP-Server bedienen: ftp://ftp.opera.com :)
    Und für ganz Mutige gibts hier immer die neusten Entwickler-Snapshots: http://snapshot.opera.com

  3. Marc sagt:

    Ähm ja, auf die Idee, auf dem FTP-Server vorbeizuschauen, hätte ich auch selbst kommen können. :D
    Einen Nachteil haben wir GNU/Linux-Benutzer aber dennoch: Warum zur Hölle bieten die Entwickler zwar eine Qt4 Version an, diese jedoch nicht für X86_64? Die Qt3 Version integriert sich leider gar nicht in KDE4, im Gegensatz zur Qt4 Version die schön aussieht, wenn man sie mit dem KDE4-Desktop verwendet. Aber ich als 64-Bit Benutzer habe nun nur die Wahl zwischen Qt4, aber 32-Bit (das ist zwar dank –force kein Problem), oder aber 64-Bit, dafür aber mit Qt3.
    Nun ja, ich werde dann wohl zur 32-Bit Qt4 greifen, da bei einem Browser die 64-Bit-Unterstützung nicht so gravierend ist – schade ist es aber trotzdem irgendwie.

  4. Juergen sagt:

    Das ist halt das Los der early adopters. :)
    Aber KDE4 wird ohnehin erst so ab Version 4.3 richtig Spass machen. Bis dahin gibt’s vielleicht auch genügend auf Qt4 portierte Software.
    Ich bin auch 64-bit Benutzer, aber noch KDE 3.5.10, hauptsächlich wegen den noch unbrauchbaren proprietären nVidia-Treibern.

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