Posted by Marc on 19th Mai 2009

Sieben

Ich bin ja eigentlich ein Linux-Nutzer. Aber da weder Kubuntu, noch Fedora auf meinem Laptop mit der WLAN-Karte meines VAIO zusammenarbeiten wollen, bin ich leider auf dem Laptop noch auf Windows angewiesen.

Windows 7

Vor ein paar Tagen ist der Release Candidate von Microsofts kommenden Betriebssystem Windows 7 erschienen und da mir wirklich alles lieber ist, als das grauenhafte Windows Vista, selbst wenn es ein RC ist, habe ich mich entschlossen, das verhasste Windows Vista durch ein hoffentlich etwas bessere Windows 7 zu ersetzen. Dank Upgrade-Option verlief das recht schnell und problemlos.

Windows 7 hat mich, ehrlich gesagt, recht positiv überrascht. Zum einen läuft das neue Betriebssystem tatsächlich recht flott auf meinem Laptop. Im Vergleich zum Linux-System ist es zwar noch immer ein ziemlicher Resourcenfresser, aber im Gegensatz zu Windows Vista läuft es zumindest überhaupt flott. Auch in Sachen Stabilität scheint sich einiges gebessert zu haben, denn während unter Vista ständig etwas abgestürzt ist, habe ich in einer Woche Windows 7 bislang noch nicht einen Absturz erlebt – und das, obwohl es sich noch um eine Vorabversion handelt.

Was die Neuerungen in der graphischen Oberfläche des Betriebssystems angeht, war ich zunächst sehr skeptisch. Aber auch hier hat es Microsoft geschafft, mich positiv zu überraschen. Die Verbindung der Icons und der Programmleiste funktioniert ausgezeichnet und sorgt für mehr Platz und mehr Übersichtlichkeit in der Taskleiste. Letzteres wird natürlich durch die Möglichkeit, die Programmeinträge frei anzuordnen stark gefördert. Wirklich nett, wenn auch nichts weltbewegendes.
Die Änderungen an der Vorschau von Programmen können im Alltag auch recht nützlich sein. In Windows 7 werden andere Fenster transparent, wenn man sich über einen Programmeintrag bewegt, sodass man das jeweilige Fenster direkt sehen kann. Das ist zum Beispiel ganz nützlich, um mal schnell einen Blick auf das Pidgin-Fenster zu werfen, um zu sehen, wer gerade angemeldet ist oder um kurz bei TweetDeck nach den neusten Tweets zu schauen.

Den mittlerweile standardmäßig ausgeblendeten Tray-Bereich, in den man nun über einen kleinen Pfeil gelangt, sagt mir auch zu, denn der bei mir sehr überfüllte Tray-Bereich hat mich schon bei Vista und XP enorm genervt. Nun benötigt man zwar einen Klick mehr, dafür ist der Tray-Bereich in Windows 7 platzsparender, übersichtlicher (auch hier lassen sich übrigens die Icons frei anordnen) und einfach weniger störend.

Was die Fensterverwaltung angeht, hat sich Microsoft eine wirklich sehr geniale Funktion ausgedacht: schiebt man ein Fenster an den oberen Rand, so wird es maximiert; schiebt man ein Fenster an eine Seite des Bilschirms, nimmt es genau die jeweilige Hälfte des Bildschirms in Anspruch. Eine ausgesprochen nützliche Funktion, wie ich finde. Unter Windows XP und Vista lässt sich diese Funktion übrigens mit dem Programm “AeroSnap” auch verwenden.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, von Windows Vista auf Windows 7 zu aktualisieren. Wenn Microsoft es bis zum Release am Ende diesen Jahres nicht noch ordentlich verhaut – was ich ihnen durchaus zutrauen würde – dann steht uns wohl tatsächlich mal wieder eine gute Version von Windows vor der Tür. Das gab es ja immerhin seit Windows 2000 nicht mehr wirklich.
Ich werde zwar Linux-Nutzer bleiben, aber solange Linux sich auf meinem Laptop nicht mit dem WLAN anfreunden kann, bin ich nun mal auf Windows angewiesen und freue mich deshalb doch sehr über die Neueurungen von Windows 7.

    2 Kommentare

  1. JürgenHugo sagt:

    Kann das sein, das dein Blog in FF (3.5 Beta 4) “zickt”? Irgendwas funzt mit dem Script nich.

    Auch in Opera kommt der mir arg langsam vor. Meld dich mal, E-mail ist ja anbei… :-P

  2. Marc sagt:

    Also bei mir ist da alles normal. Was ist denn genau das Problem?

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